Viele Menschen stranden irgendwo in dieser Welt und können ihre Geschichte erzählen...

Danke an Christiane von www.yalos.info für das Motiv...
Oktober 2008 – gefunden bei einem Nordsee-Urlaub in Hvide Sande/DK

„Treibholz – Deutsche Flüchtlinge in Dänemark 1945 – 1949“ von Arne Gammelgaard

„.. war die Rote Armee in der Offensive… in dieser Phase des Krieges unterschied man kaum zwischen zivilen und militärischen Zielen… das deutsche Militär war immer noch imstande, effektiv um sich zu beißen. Frauen, Kinder, die Alten und Verwundeten aber waren wehrlos und gingen während der letzten Monate, Wochen und Tage zugrunde in großer Zahl. Der Sturm aus dem Osten zwang sie ihre Heimat in den östlichen Teilen Deutschlands zu verlassen. Sie versuchten ihr Leben zu retten… Mit dem Zug, mit Pferdewagen, zu Fuß und an Bord überfüllter Schiffe wurde eine gewaltige Welle – 10 – 12 Millionen Menschen – nach Westen geschoben. Von dieser Welle kam eine Viertel Million Menschen nach Dänemark. Wie Treibholz wurden sie an die dänischen Küsten geworfen. Viele von ihnen landeten im Oksboellager…“
Der Autor lässt vor allem Flüchtlinge selbst zu Wort kommen, die eine Viertelmillion Menschen vertreten, deren Flucht nach Westen über die Ostsee nach Dänemark ging. Er versucht, die Lage während und nach dem Krieg zu erklären. War dieses kleine Nachbarland Feind oder Freund?
Wie standen die Dänen zu der Riesenaufgabe, die uneingeladenen Gäste bis vier Jahre im Land haben zu müssen?
Wie war es, in Dänemark interniert zu sein?
Wie ist es den Flüchtlingen nachher ergangen?

ISBN 87-89834-07-0 – Herausgeber Blavandshuk Egnsmuseum, 1993
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