Treibholz in der Musik...
Wer denkt, dass das Thema Treibholz keine Spuren in der Musik hinterlassen kann, der irrt.Fast schon legendär in unserer Region ist die
mit Frontmann Atze
Leider spielen die Bandmitglieder jetzt in anderen Gruppen, aber der Treibholz-Blues hat Spuren hinterlassen. Atze spielt und lebt jetzt in Leipzig und Berlin.Aktueller kommt die Gruppe NORLAND WIND daher...
Foto vom Cover ...und der CD mit dem schönen Namen
ATLANTIC DRIFTWOOD...
"Wüsste man nicht, dass die Band Norland Wind heißt und an vorderster Front
Musiker aus Deutschland zu stehen hat, so würde man glatt meinen, einem neuen,
ein wenig eigen klingenden Werk der legendären Clannad zu lauschen. Was aber
andererseits auch kein Wunder ist, da immerhin mit den Gebrüdern Noel und
Pádraig Duggan sowie Ian Melrose drei Mitglieder des Clans am Werke sind; dazu
kamen dann auch noch Máire Breatnach und Finbar Furey. Das eigentliche Wunder,
aber das wissen wir ja längst, sind der Harfenist Thomas Loefke und die
Gitarristin und Sängerin Kerstin Blodig, die irische Musik darbieten, als hätten
sie sie mit der Muttermilch eingesogen. Loefke gehört eher zur sanftmütigen
Fraktion der Harfenisten und Blodig arbeitet viel mit spärischen Gesangssätzen,
was sich beides dann auch gut mit den musikalischen Vorstellungen der
Clannad-Fraktion trifft. Bemerkenswert - weil ich damit eher zu tun habe als mit
Harfen - ist Blodigs Stimme, die sich mit den besten irischen Sängerinnen messen
kann (und auch dadurch an Clannad denken lässt), mal abgesehen davon, dass sie
sich dank intensiver Studien mühelos im Englischen und in keltischen Sprachen
bewegt. Selbst ein Lied wie "Óró, sé do bheatha 'bhaile" (der Sänger bleibt
leider ungenannt), das mir in vielen tausend marschierenden Versionen zu den
Ohren heraushängt, wurde erstaunlich passend integriert, und „Let Your Arrow
Fly“, das Lied für den Verband der deutschen Bogenschützen hat
Ohrwurmqualitäten, ebenso wie der Waulking Song in (schottischem) Gälisch, der
haargenau wie ein solcher klingt, aber eine Blodig-Komposition ist. Insgesamt
ein stimmungsvolles Album, das sich wie Treibholz mal sanft wiegen lässt und
dann wieder angeregt auf den Wellen swingt."
Kerstin Braun - www.folker.de
Im Mai 2008 treffen wir Thomas Stein, Liedermacher aus Tangermünde an der Elbe.
Vorgestellt sei hier seine CD "Treibgut" und das gleichnahmige Buch mit Texten aus den letzten Jahren.
Es heißt darin:
Treibgut
Wie dürres Holz trieb ich im Fluss,
am Ufer glitt das Jahr an mir vorüber,
kalt wie der Tod warn alle meine Glieder
die Weidenäste winkten, wie zum Gruß.
Arme und Beine waren steif, wie angefroren
mein Mund war stumm und voller faulem Schlamm
in meinem Hirn selbst die Gedanken waren klamm
und jedes Zeitgefühl war längst verloren.
Ich war es selber, der sich so belog!
So viele Stunden hab' ich uns dadurch verdorben!
Beinahe wär' ich durch die eigne Hand gestorben,
als mich dein Lächeln sanft ans Ufer zog!
30.08.2005 - www.thomas-stein.org
Der August 2008 bringt die Bekanntschaft mit der Band "DRIFTWOOD"...

Alle vier Musiker von DRIFTWOOD kommen aus der Gegend um Ravensburg, tief im Süden der Republik. 2001 Start als Duo, noch ohne Uwe Urbarz am Kontrabass. Bernd Müller, zuständig für Mandoline, Gitarre, Banjo und Gesang, und Sally Greenfield, Gitarre und Gesang, sind sich sofort einig, welche Richtung das Projekt nehmen soll. Sally, im gesamten süddeutschen Raum noch bestens bekannt von Country-Duo bzw. Band "GREENFIELDS", liefert mit ihrer unvergleichlichen Stimme die Highlights in Form von gefühlvollen Balladen, genauso wie groovenden Blues-Stücken. Seit einiger Zeit bereichern mehr und mehr auch eigene Stücke das Repertoire...
Der Name "DRIFTWOOD" (Treibholz) entstand ungewöhnlicherweise bereits vor der eigentlichen Bandgründung. Das Motiv lieferte eine USA Reise von Bernd 1995. Ein Bild zeigte einen knorrigen, toten Baum auf einer Bergkuppe, dem "Sentinel-Dome" im Yosemite-Nationalpark, Californien. Der Gedanke dahinter ist eigentlich die Reise, die dieses Stück Holz irgendwann antreten wird. Es könnte gut möglich sein, daß dieser alte verwitterte Baum, der zahllosen Stürmen getrotzt hat, inzwischen über die Stromschnellen des Merced-River seinen Weg bis zum Pazifik gefunden hat. Bestimmt ist er nicht an einem Stück dort angekommen, aber sicher hat er einiges erlebt und könnte tolle Geschichten erzählen. Ganz ähnlich ist es oft mit hölzernen Instrumenten und auch mit den Musikern die sie spielen.
Link zur Webseite:
http://www.driftwoodmusic.de/index.html
Es wird weiter gesucht. Tipps sind willkommen.
