Die Faszination des Treibholzes


Wasser, Sonne, Sand und ständige Bewegungen formen aus den unterschiedlichsten Hölzern fantasievolle Gebilde.

Wie das Auge des Betrachters es sieht und was die Hände fühlen, hängt sicher sehr stark von dem Menschen ab, der das Stück Holz findet und sich dafür interessiert.



Es bleibt auch der eigenen Kreativität überlassen, mit den Formen des Holzes zu spielen und vielleicht etwas Individuelles daraus entstehen zu lassen.

       Formenvielfalt



         


Die Fantasie kann viel mit diesen Formen anfangen...

Im Juli 2009 meldet sich Volker Werner. Er schreibt in seiner Mail:

Seit vielen Jahren interessiere ich mich für Treibholz an der Ostseeküste und das nicht nur, weil ich am Gespensterwald im Ostseebad Nienhagen wohne. Und dann gibt es da einen, der alle Treibholzsammler sammelt. Klasse!!! Ich finde Ihre Seite richtig gut, fühle eine sofortige Seelenverwandschaft und würde sehr gern "dazustoßen". Wie alle Strandläufer sammelte ich zunächst Steine, Hühnergötter, Fossilien und kleine Hölzchen. Dann wurden die Funde größer und die von der Bohrmuschel befalllenen Buhnenreste hatten es mir angetan. In den letzten 10 Jahren entstanden benutztbare Skulpturen und später auch funktionale Stücke aus anderem Treibgut.

     

Die Hölzer hole ich inzwischen mit Sackkarre und Lastenfahrrad vom Strand. Manchmal schiebe ich auch eine Schubkarre mit einem Ast, einer Buhne oder einem Treibgutstück 1 km am Strand entlang. Meinen Kindern ist das schon peinlich und die Urlauber sehen mich bemitleidend an. Nun stehen die Stücke in vielen Galerien, aber auch in Hotels, Arztpraxen und bei Privatpersonen. Wenn Sie Lust haben, schauen Sie doch mal auf meine Seite:


In der Galerie finden sie eine Auswahl meiner Buhnenstücke.



Der März 2009 brachte den Kontakt mit
Klaudia Lenzenweger
...

www.treibholzwelt.at



Natur wird zum Objekt ... ich versuche zu sehen vom Fundstück zum Kunststück

           




Weitere Bilder werden wir im Album zeigen...


Im Juni 2008 kam diese Nachricht aus Alanya:

...wollte ich Ihnen unseren Dr.iftwood nicht vorenthalten. Er ist auch einer von den "Gestrandeten".



Wenn die "Gestrandeten", wie wir sie nennen, von uns aufgelesen werden, ist die wesentliche künstlerische Arbeit eigentlich schon vollbracht. Uns bleibt dann noch der handwerkliche Teil und die Aufgabe, das von der Natur bereits Geschaffene zu bewahren und hervorzuheben. Alle Teile werden von uns in ihrem Wesen nicht nachbearbeitet, sondern so erhalten, wie wir sie am Strand von Alanya gefunden haben.

Ein wunderbares Gedicht von Christiane Morgenstern ist scheinbar wie für Treibholz geschrieben worden:

Manchmal sieht man etwas hundertmal, tausendmal,
bevor man es zum ersten Male wirklich sieht.

Viele Grüsse aus Alanya, Christiane Alaettinoğlu

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... hier geht es auf Reisen nach Alanya...



Viel Freude beim Sammeln und Gestalten. Lasst einfach der Fantasie freien Lauf...
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Danke an Claudia Heinemann. Sie schickte im Mai 2008 Bilder mit Impressionen von der dänischen Ostsee...



Sie schreibt dazu: ...Treibholz-Sammeln ist schon seit vielen Jahren eine Leidenschaft von mir. Ich habe daraus auch schon tolle Skulpturen, Schalen und andere Dinge gefertigt....

Wir freuen uns auf die Fotos davon...



Fotos: Claudia Heinemann

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Mit einem herzlichen Gruß aus dem Norden schreibt Tanja Ingwersen:

Die Faszination Treibholz beginnt eigentlich schon an dem Punkt der Suche. Im Weiteren ist es dann das Entdecken des Treibholzes und immer wieder das Staunen über die nie enden wollenden unterschiedlichen Naturformen und Verformungen von Industrieholz. Ich liebe es dieses Holz weiterzuverarbeiten, weil jedes Stück eine neue Herausforderung darstellt und es mein Ziel ist die Besonderheit eines jeden Stückes zu bewahren und zu betonen.


Ich werde bei der Weiterverarbeitung immer wieder zwischen handwerklicher Präzision und zulassen können von Naturgegebenheiten hin und her gerissen und dass macht die Arbeit für mich selber sehr lehrreich.


PS.: 7 Prozent von jedem verkauften Objekt gehen als Spende wahlweise an
www.kindernothilfe.de oder an
www.helfenohnegrenzen.de

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Besondere Wesen finden wir unter "Projekte"
bei Jörg Kräuter...

Jörg Kräuter führt uns in die nebligen Rheinauen und zeigt uns die scheuen "Rheinholz", deren Existenz uns nicht zu überraschen vermag, denn im Nebel wird Fiktion zu Gestalt, Holz zu Bein und Geräusch zu Stimme. Das Scheinbare zum Wahren. Die Idee Wenn der Hochwasser führende Strom Bäume mitreißt, sehen wir darin die Kraft der unbändigen Natur. Wenn die zermahlenen und ausgewaschenen Stämme irgendwo liegen bleiben, erscheinen sie uns als „Gestrandete auf dem Weg in die Fäulnis“. Treibholz hat immer eine große Faszination auf die Menschen ausgeübt. Wo kommt es her? Welches Schicksal ist ihm widerfahren? Wie wurde es zu dem was es ist? Man denkt sich Geschichten aus.

Jörg Kräuter macht seine Geschichte an den Figuren sichtbar, die er aus den Fundstücken zusammenbaut. Er muss dazu in den natürlichen Lauf der Geschichte eingreifen, indem er Fäulnis und Zerfall des Holzes stoppt. Erst dann kann er seiner Fantasie freien Lauf lassen, wobei er den Verwaschenen manchmal mit Farbe und buntem Plastik ein besonders fröhliches Aussehen gibt. Komische Vögel sind sie allemal und daher liebenswert.
Heike Marx "Die Rheinpfalz“


Die Werkstatt


     Das Depot

http://joergkraeuter.de/

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Danke an Friedhelm Kring für seine "Spielerei"und das fantasievolle "Elch-Skelett"...

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Oktober 2007 - Rike aus Brunsbüttel meldet sich:


Was interessiert mich am Strandgut.... Ich fand es als Kind schon spannend, aus dem was man findet, etwas zu basteln oder einfach der Fantasie freien Lauf zu lassen, wo es wohl herkommt und was es schon erlebt hat. Dieses Kind und die Fantasie lebt zum Glück immer noch in mir. Zudem liebe ich es, am Meer zu sein. Weite, Wind, Klarheit, immer anders, bedrohlich und doch friedlich, Geschichten kann es erzählen, es macht mich glücklich und manchmal auch traurig, Fernweh, Heimweh,.... Das Meer "verkörpert" für mich alles. Und darum trage ich das Strandgut nach Hause, um immer das Meer um mich zu haben. Beim Holz finde ich es faszinierend, wie die Zeit es weich macht, die Struktur ganz sauber ausarbeitet, es wird immer ehrlicher, je länger es im Wasser ist. Und für die Fantasie ist natürlich auch immer etwas dabei.



Danke an Rike, wir werden sicher noch mehr voneinander hören...

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November 2007 - Dina meldet sich aus Athen und zeigt Bilder von der Insel Kythira/Griechenland...



...ich liebe es am meer zu sein... ich trage holz, steine uzw nach hause und lasse meine fantasie arbeiten, um immer das meer um mich zu haben.

 


Hier geht es zu Dina...



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Von Franz gibt es diese Nachricht...

  Hallo Naturfreunde!
 Lange habe ich gesucht um 
 Gleichgesinnte zu finden.

 Ich wohne in einem Hochgebirgstal und
 sammle daher Schwemmgut aus den
 Gebirgsbächen.

 Schaut einmal bei mir hinein!

 www.artenatura.at

 Würde gerne mit Euch in Kontakt 
 bleiben
 franz@artenatura.at

Das ist auch ein Werk aus meiner Sammlung...



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Einen "Exoten" fand der Franz nicht in einem Gebirgsbach, sondern als Lawinengut....